Antoinette Beckert

Antoinette_Beckert_web

„Ich begreife den Menschen als Motor für erfolgreiche Zusammenarbeit und Veränderungen. Technologien verschaffen Erleichterung in der alltäglichen Projektkommunikation – in Krisensituationen ist das persönliche Gespräch oft das Einzige, was den Knoten löst und uns vorwärts bringt.“

Systemische Supervisorin (SG) und Coach
Diplom Ingenieurin Kartographie
abeckert@synexa-consult.com
Mein Schwerpunkt liegt in der Arbeit mit Ingenieuren und ingenieurtechnisch geprägten Unternehmensbereichen; hier verknüpft sich hohe Technologie-Affinität mit dem Anspruch an Innovation, hohe Qualität und Schnelligkeit. Bei alledem ein menschliches Klima und die persönliche Entfaltung im Visier zu behalten, empfinde ich oft als die größte Herausforderung.

Meine Arbeitsschwerpunkte sind:

  • Team- und Organisationsentwicklung
  • Projektmanagement-Ausbildung und -Optimierung
  • Coaching von Fach- und Führungskräften (Leadership, persönliche Beweglichkeit)

Weiterbildungen zur Entwicklung der eigenen Leadership-, Change- und Trainer-Kompetenz, Winning Complex Sales, Graves Wertemanagement, Projektmanagement, Risikomanagement.

Mehr zu meinem Hintergrund

Stationen aus dem Lebenslauf

 

  • Seit 2003 als Coach und Trainerin tätig; seit 2008 Partnerin von synexa consult
  • 2007/ 2008 Dozentin für Projektmanagement im Fachbereich Medieninformatik an der TFH Berlin
  • 1998- 2003 concept software GmbH, Aufbau der Business-Unit „Raumbezogene Business- Anwendungen“ und Verantwortung internationaler Projekte
  • 1994-1998 Falk Verlag/ Bertelsmann, Aufbau des Marktsegments „Neue Medien“ und Projektleitung
  • 1991-1994 Reise- und Verkehrsverlag, Technisches Produktionsmanagement
  • 1983-1987 BFLR, Berufsausbildung, Berufstätigkeit als Kartographin

 

Blick in die Praxis

Meiner Beobachtung nach trifft der Spruch „Wir haben uns zwar verirrt, kommen aber gut voran“ den Kern vieler Projekte: Schon einmal die Ärmel hochkrempeln und losprogrammieren, ohne die Nutzeranforderungen genau zu kennen, oder eine Mannschaft von Leuten ordern und noch nicht einmal genau wissen, wann ich wen wofür brauche. Die beste Voraussetzung, das Engagement der Beteiligten zu „verheizen“ und gemeinsam im Graben zu landen. Meiner Erfahrung nach zahlt es sich in jedem Projekt aus, vor dem eigentlichen operativen Start gründlich und offen über Ziele, Chancen, Risiken, Projekt- und Umfeldbedingungen nachzudenken. Und das hat „gefühlt“ oft erst einmal etwas mit Innehalten zu tun. Das Team beschleunigt anschließend mit Sicherheit fast von allein. Es kann sich dann allerdings an deutlich sichtbaren Leitplanken orientieren.

Im Projektalltag wirken sich häufig die unterschiedlichen, manchmal gar gegensätzlichen Positionen und Einstellungen einzelner Beteiligter hemmend aus, ohne dass den Beteiligten das immer bewusst ist. Das verhindert die Entwicklung gemeinsamer Ziele und Visionen. Werde ich als Beraterin mit einbezogen, setzte ich mich dafür ein, dass der Bogen von einem attraktiven Fernziel zu wirklich gangbaren Etappenzielen gespannt wird. Management, Führungsebenen und weitere Mitarbeiter/innen einzubeziehen und zusammenzuschweißen, erlebe ich dabei immer wieder als besondere Herausforderung. Hier ist Kommunikation der entscheidende Erfolgsfaktor, das persönliche Gespräch wie auch der von Medien unterstützte Austausch... Denn nur wer sich mitgenommen fühlt, wird auch mitziehen und seinen Beitrag leisten, dass der lockere Entwurf zu einem soliden Produkt wird.