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Auf dem Weg zu erfolgreichen Innovationen

deckblatt logistikinnovationenDass Innovationen auch in kleinen und mittleren Unternehmen möglich sind, und welche Besonderheiten dabei beachtet werden müssen, zeigt der Artikel “Auf dem Weg zu erfolgreichen Innovationen in kleinen und mittleren Unternehmen am Beispiel der Logistik” von Andea Rohrberg und Dorothea Herrmann auf. Der Artikel ist in einem Konferenzband zum Thema “Logistikinnovationen - Erfolg in einem vernetzten Europa” erschienen.

Insbesondere geht der Artikel auf wichtige Ansatzpunkte für erfolgreiche Innovationenprozesse ein. Zum einen ist das der langfristige Aufbau von Kooperationsbeziehungen mit wissenschaftlichen Einrichtungen und Dienstleistern, die wissenschaftsnah und innovativ arbeiten. Zum anderen muss das Thema gerade in Unternehmen kleinerer und mittlerer Größe zum Thema der Geschäftsführung gemacht werden - sonst bestehen wenig Chancen, dass innovative Ideen auch wirklich im Unternehmen zu Umsetzung kommen.

Der gesamte Artikel findet sich hier zum download >>

Strukturen fuer Innovationen

Innovationen sind immer Teil eines nicht intendierten, ungeplanten Prozesses – da kann man noch soviel Hirnschmalz in ausgeklügelte Organisationsstrukturen legen. So zumindest die These von Dr. Keith Sawyer, der den Blog „Creativity and Innovation“ betreibt. Erleichternd ist es jedoch zu lesen, dass es durchaus Merkmale einer Organisation gibt, die Innovationen unterstützen. Dazu gehören:

  • Spontane Teambildung und –auflösung
  • Dichte soziale Netzwerke
  • Hoher Informationsfluss
  • Durchlässige Grenzen
  • Reduzierte Betonung der top-down Kontrolle.

Ist also all das Bemühen um Austausch, Kooperation, Teambildung und Selbststeuerung im Alltag eines Unternehmens nicht ganz umsonst.

Fundgrube Wissenschaft

Auf der Suche nach Innovationen, bzw. nach Zündfunken für solche, bleibt natürlich die StatiAustauschprozesseon Universität und sonstige wissenschaftliche Einrichtungen nicht aus. Die Frage ist nur, wann Wissenschaft wirklich Wissen schafft? Wenn man mal davon ausgeht, dass allein Erkenntnisse oder auch Informationen keine Produkte und Dienstleistungen hervorbringen, sondern diese erst Ergebnisse komplexer Austauschprozesse sind, dann weiß man auch, dass direkt an die Forschung und Entwicklung in universitären oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen weitere (Umsetzungs-)Schritte angeschlossen sein müssen. Bei diesen nächsten Schritten sind dann auch ganz andere Kompetenzen gefordert als die reine Fach- und Spezialkompetenzen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Interessante Modelle, wie das funktionieren kann, wurden vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ausgezeichnet (und entsprechend honoriert). Eine, wie ich finde sehr gute Zusammenfassung dieser Ansätze mit Anregungen für die Praxis findet sich in der Broschüre „Austauschprozesse“, auch zum Download.
Wir sind gespannt, welches der Modelle sich in der Zukunft bewähren wird.