Spurensuche: KMU & Open Innovation
Eine erste Spur auf der Suche nach Ansätzen von Open Innovation in KMU führt uns über das Stichwort „Netzwerke“. Netzwerke um das Unternehmen herum zu nutzen, so die Hypothese von Hendrik Send, sei „State of the Art“ in KMU.
Da waren wir doch selber in solch einem Projekt verwickelt: „PROFIL – Innovationen in der Logistik“ der Technologie Stiftung Brandenburg. Die Lessons Learnt daraus: KMU sind tatsächlich schnell bei der Nutzung
externer Netzwerke und Wissensträger – sie können gar nicht anders. Was allerdings auch klar wurde ist, dass solche Netzwerkaktivitäten im eigenen Unternehmen und insbesondere im speziellen Innovationsvorhaben gemanaged werden müssen. Es braucht so etwas wie die Gestaltung eines „Containers“ in dem die nötige Kommunikation, der nötige Austausch frei flotieren kann – erst dann kommen für alle Seiten zufriedenstellende Ergebnisse heraus. (s. auch die Zusammenfassung der Ergebnisse des Projektes PROFIL >>)
Womit wir wieder bei der „Prozesskompetenz“ wären. Diese scheint wohl immer wichtiger zu werden, je mehr man sich auf komplexe Konstellationen einlässt.
Allein mit Netzwerken wollen wir uns aber nicht zufrieden geben. Das war schon zum Jahrtausendwechsel eine Modebewegung. In welchem Unternehmen werden ganz konkret Kunden mit einbezogen? Wo werden die Potenziale der Web 2.0 Technologien genutzt?
Wir folgen weiter der Spur …
Der Gedanke hat Charme: eine ganze Abteilung, die sowieso nur Geld kostet einfach auslagern. Das ist laut Henry Chesbrough,