Auf ein Wort zu Open Innovation
Das Thema hatte ich ja schon früher im Blog beleuchtet, insbesondere dessen Relevanz für kleine und mittlere Unternehmen hat mich interessiert. Ein ganzer Themenblock auf der EduMedia widmete sich diesem Thema. Richtig inspiriert bin ich aber, ehrlich gesagt, immer noch nicht.
Wenn „Open Innovation“ verstanden wird als „den Kunden in die Produktentwicklung einbeziehen“, dann ist das für mich eher alter Wein in neuen Schläuchen. Insbesondere, wenn dann als Methode „Lead-User-Workshops“ vorgestellt wird, bei dem es sich um eine, im Unternehmen abgeschlossene Veranstaltung handelt. Ok, vielleicht ist das ein Novum im Consumer-Bereich. Für Unternehmen, insbesondere auch Kleine und Mittlere im B2B Bereich, also mit Produkten und Dienstleistungen für Unternehmen, ist das wohl eher „daily Business“: Hören was die Kunden sagen, welche Bedürfnisse sie haben, oder sie direkt in die Neuentwicklung mit einzubeziehen. Denn welches KMU investiert schon z. B. hunderttausende von Euro in ein neues Verladesystem, ohne vorher zu wissen, ob das dann auch von den Kunden in Anspruch genommen wird, oder überhaupt zu deren Gegebenheiten passt??
Interessanter wird es, wenn der Blick zum Thema „Open Innovation“ sich auf die Rolle des Internets und webbasierter Technologien mit ihrem starken interaktiven Kommunikationsaspekt als Innovationstreiber richtet. So der Vortrag und die Arbeit von Andrea Back von der Universität St. Gallen. Die zentrale Erkenntnis: Wenn auf die Potentiale von Web 2.0 Technologien im Innovationsprozess zurück gegriffen werden soll, ändert sich auch das Management dieses Innovationsprozesses. Genaue Details, was sich hier denn ändert, welche zusätzlichen Kompetenzen des Managements dazu nötig sind u. ä. sind aber leider auch noch nicht genauer beschrieben.
Interessant auch das Forschungsprojekt der Technischen Universität in Graz, das sich aber vor allem mit den beiden ersten Phasen im Innovationsprozess, der Ideenfindung und –prüfung mit Hilfe von Web 2.0 Technologien beschäftigt.
Warten wir also ab, was sich in dem Feld weiter tut…
Dennoch wird diese Größe (Kommunikation im Netz) immer relevanter. Interessant deshalb auch für kleine und mittlere Unternehmen das Tool 
Genau an diesem Punkt entstehen aber auch die radikalen Innovationen: Der bisherige Bezugsrahmen wird verlassen, die eigenen Annahmen selber in Frage gestellt und auf diesem Wege schließlich verändert. So zumindest 
Und so habe auch ich mich zu einem (für mich neuen) Experiment entschieden: Ich werde versuchen (fast synchron) zu den einzelnen Inhalten und Erkenntnissen der Konferenz mit zu bloggen. So kann vielleicht der/die ein oder andere Teile der Konferenz virtuell und etwas zeitverzögert mit verfolgen. Natürlich subjektiv gefärbt, um Objektivität will ich mich gar nicht erst bemühen.
Diese Erkenntnisse lassen sich auch nachhören in einem, wie ich finde hervorragenden
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