Frauen in die Aufsichtsraete!
Irgendwie kommt Deutschland nicht recht aus dem Quark - zumindest was den Anteil von Frauen in den Führungsetagen angeht. Klar: Das ist nichts, was man mal schnell mit einem Fingerschnippen ändern kann. In eine Führungsrolle muss Frau (und Mann) herein wachsen. Allerdings: Wo ein Wille auch ein Weg und der scheint, so stellen einschlägige Studien fest, wohl doch noch nicht so ausgeprägt zu sein.
Dabei müssten gerade Menschen, die gerne auf Zahlen, Daten, Fakten schauen ein Interesse an einer Änderung des Zustandes haben. Heterogene Teams sind wesentlich leistungsfähiger als homogene Teams.
Nun, da es wohl noch etwas mehr “Schubsen” braucht, um hier einen Schritt (auch im Sinne der Wirtschaft) weiter zu kommen, kann man (und frau) diese Unterschrifteninitiative, mit der eine Quote bei den Aufsichtsräten der börsennotierten, mitbestimmungspflichtigen und öffentlichen Unternehmen gefordert wird (Berliner Erklärung) nur unterstützen.
Also: Alle hin zur Unterschrift, ziehen wir gemeinsam den Karren aus dem Dreck!
Neue Produkte oder Dienstleistungen entstehen häufig dort, wo man am wenigsten damit rechnet: In einer Sichtlücke, einem Blinden Fleck, den bisher niemand beachtet hat. Sie gedeihen aber auch wunderbar dort, wo ein neuer Boden ausgebracht wird: Auf neuen Strukturen, Infrastrukturen. Dazu gehört zweifellos die zunehmende Ausstattung der Endverbraucher mit Mobiltelefonen. Dies vereint zunehmend wichtige Aktivitäten des Alltag in sich: Überweisungen, Bezahlfunktionen, Fotos, Unterhaltung - ach ja, und natürlich Telefonieren. In einer 
verwirklichen. Und dass dies gerade auch für kleine und mittlere Unternehmen ganz konkrete Bedeutung hat, zeigt folgendes Beispiel: Verschiedene Unternehmen schließen sich entlang einer Technologie, einer Wertschöpfung zusammen, um Kräfte zu bündeln und ihre Kompetenzen auf eine breitere und schlagkräftigere Basis zu stellen. Und wie soll das, bitte schön, ohne Kooperationskompetenz und Selbstorganisation funktionieren? Kaum, oder allenfalls als Makulatur auf dem Papier!
Etwas macht mich stutzig, bei den Beschwerden der Querdenkerfahrungen: Eigentlich gehört es doch quasi mit zum „täglichen Geschäft“ einer Querdenkerin oder eines Querdenkers auf Widerstände zu stoßen, das bringt Querdenken so mit sich – oder ist jemand schon mal „quer durch den Wald gelaufen“ ohne hängen zu bleiben, zu stolpern, störende Äste über dem Weg? Wohl kaum! Stellt sich also die Frage, warum die Querdenker, die sich da zu Wort melden, bisher keine Strategien im Querdenkerkoffer integriert haben, genau mit solchen Situationen umzugehen? Denn Querdenken per se bringt nicht immer bessere Ergebnisse. Erst im Kontext mit anderen (auch traditionellen) Gedankengängen kann durch Querdenken Neues und Besseres hervorgebracht werden. OK, es gibt immer zwei Seiten der Medaille: Nicht nur an die Adresse der Querdenker geht die Aufforderung eines neuen Umgangs mit andersartigen, neuen, querliegenden Gedanken. Wer sein Unternehmen innovativ halten will (in bestimmten Märkten) muss sich Gedanken machen wie er Querdenken im Unternehmen etabliert.
ist so sicher wie das Amen in der Kirche – Eine Kultur des Querdenkens lässt sich schwer verordnen, maximal lässt sie sich leben. Und wo finden sich solche Räume des Querdenkens? Fragen wir Google – und landen auf der Webseite
er und des Marketing und vielen anderen?
Ein Thema ist hier das Überleben (s. Konferenz „Überleben in den Creative Industries, November 2009, Prater, Berlin). Oder Überlebensstrategien? Spitze Zungen könnten behaupten „Darum geht es in der Automobilindustrie auch!“ Die Frage ist nur: Wer von beiden ist zukunftsorientierter? Und da braucht die Kultur- und Kreativwirtschaft den Vergleich nicht zu scheuen. Das Bewusstsein für die Zukunftsfelder dieser Branche scheint sich aber gerade erst zu entwickeln. Innerhalb und außerhalb der Kultur- und Kreativwirtschaft.